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Postpartum - Tipps, Lösungen, Guides und Fragen

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 Werwölfe

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Vaan
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BeitragThema: Werwölfe   Sa 14 Aug 2010 - 23:35




Allgemeine Beschreibung
Der Begriff Werwolf sett sich aus dem germanischen Begriff "wer" für "Mann" (oder auch aus dem lateinischen "vir") und dem eindeutigen "Wolf" zusammen, ergibt also "Mannwolf". ("Mann" steht allgemein für "Mensch")
Damit ist ein menschliches Wesen gemeint, das sich in einen Wolf verwandeln kann. Der Begriff dafür ist Lykantropie (Lykos = Wolf, antropos = menschlich).
Andere Wandelwesen werden allgemein auch als Lykantropen bezeichnet, obwohl dabei der Theriantropie korrekt wäre, da sich dieser auf alle Tiere ausweitet.
Oft wird gesagt, dass Werwölfe in Vollmondnächten ihre Wolfsgestalt annehmen und annehmen müssen, jedoch können sie über die Verwandlung meist selbst entscheiden. Es ließe sich aber auch sagen, dass sie sich üblicherweise frei verwandeln können, aber bei Vollmond zur Verwandlung zum Wolf gewungen werden.
Nahezu alle Quellen sind sich einig, dass Werwölfe empfindlich auf Silber reagieren und nur dadurch zu töten sind. Abgesehen natürlich von üblichen Methoden wie der Enthauptung und Verbrennung.
Im Allgemeinen werden Werwölfe als grausame Bestien beschrieben, die brutale Morder verüben, die Opfer grausam zurichten und ihnen Organe (meist das Herz) herausreißen. Dazu habe ich zwei Anmerkungen zu machen:
1. Selbstverständlich werden nur solche Morde den Werwölfen zugeschrieben. Niemand kommt auf die Idee, von friedlichen Werwölfen zu berichten oder ihnen harmlose Taten zuzuschreiben.
2. Da meist gesagt wird, dass die Werwölfe sich nicht an ihre Taten oder die Zeit während ihrer Verwandlung in den Wolf erinnern konnten, kann von einem rauschartigen Zustand ausgehen, bei der der Wolf keine Verbindung zu seiner menschlichen Hälfte hat. Dies gilt allerdings nur für die ungewollte Verwandlung. Bei gewollter Verwandlung beabsichtigt der Werwolf jedoch meist die Taten, denn sonst gäbe es keinen Grund zur Verwandlung. Ob diese gewollte Grausamkeit dem Werwolfdasein zuzuschreiben ist, kann nicht gesagt werden.


Ursprung und Geschichte
Der Ursprung der Werwolftheorie liegt allgemein betrachtet in der alten griechischen Mythologie. Der König Lykaon versuchte mit einer List Zeus dazu zu bringen, Menschenfleisch zu essen. Dieser erkannte diese und verwandelte Lykaon zur Strafe in einen Wolf.
Ältere Vorkommnisse gibt es zwar, jedoch ist die Sage um Lykaon eine der bekanntesten.
Diese Verwandlungen durch Götter war lange Zeit die einzige Variante. Dann begannen die Theorien, dass Menschen einen Pakt mit Dämonen eingingen und so zu Werwölfen wurden.
Später kam die bis heute bekannte Theorie auf, dass der Biss eines Werwolfs die Überlebenden ebenfalls verwandelte. Dadurch wurden auch Tollwutkranke oft für Werwölfe gehalten.

Im Mittelalter gab es zahlreiche Werwolfsprozesse, analog zu den Hexenverbrennungen.
Oft wurden sie jedoch ohne jegliche Vermutung geführt, um eine bestimmte Person aus dem Weg zu räumen. Die in diesen Prozessen geschilderten Morde führten zu größerer Angst vor Werwölfen und steigerte die Bereitschaft, jeden verdächtigten hinrichten zu lassen.
Auch in der Moderne gibt es noch Werwolfstheorien, auch wenn bei diesen die Gestaltwandlung ausgelassen wurde. Lykantropie wird als eine Form der Shizophrenie bezeichnet und als reine Geisteskrankheit angesehen. An Pakte mit Dämonen wird weniger gedacht.
Die älteren Ansichten finden jedoch oft Zugang in Filme, Romane und andere Werke.


Berichte
Der bekannteste reale Bericht über Werwölfe oder daran erinnernde Fälle ist der über die Bestie im Gévaudan. Diese Region in Südfrankreich wurde über mehrere Jahre von unerklärlichen Morden heimgesucht.
Die erste Sichtung war im Jahre 1764, als eine Viehhüterin eine eselgroße, wolfartige Kreatur sah. Ihre Hunde seien beim Anblick davon gelaufen, die Stiere jedoch haben sie mit ihren Hörnern abgewehrt und davongejagt.
Wenig später kam es dann zum ersten Todesfall, als die grausam zugerichtete Leiche der 14-jährigen Jean Boulette gefunden wurde, auch wenn bereits zuvor einige Morde geschahen, die jedoch nicht so viel Aufsehen erregten. Einige Morde darauf begannen die Gerüchte über einen loup garou, einen Werwolf. Die Bestie zog weiterhin mordend nach Süden, dann nach Nordwesten. Die Berichte und Gerüchte häuften sich so sehr, dass die Menschen sich nachts nicht aus den Häusern trauten. Die Kirche verkündete, dass die Bestie Gottes Zorn sei und die Menschen gestraft werden sollten. Auch wenn sie möglicherweise nur mehr treue Anhänger gewinnen wollten.
Den Bauern wurden auch einige Zeit zuvor, nach einem Aufstand, jegliche gefährliche Waffen abgenommen worden.
Nach einem weiteren Angriff auf zwei Kinder wandten sie sich schließlich an den Königshof.
Dieser schickte daraufhin Capitaine Duhamel ins Gévaudan, der einen Dragonrertrupp anführt. Diese traten oft in Kontakt mit der Bestie, konnten sie aber nie erlegen.
Da die Opfer der Bestie meist Frauen und Kinder waren, legten sich die Soldaten auch als Frauen verkleidet als Köder aus, jedoch ohne Erfolg.
Vom September 1764 bis zum April 1765 jagten sie so erfolglos durch die Landschaft, bis sie sich schließlich zurückzogen, da seit einiger Zeit weiteren keine Morde gemeldet wurden.
Doch die Morde begannen von Neuem und wenig später wurde ein Kopfgeld auf die Bestie ausgesetzt.
Wenig später begannen dann die erfahrenen Wolfsjäger Denneval mit der Jagd, jedoch blieb auch diese erfolglos. Im selben Jahr erschien auch der Jäger des Königs, François Antoine, zur Jagd. Im September erschoss er einen überdurchschnittlich großen Wolf und meinte, die Bestie erlegt zu haben. Da die Morde einige Zeit aussetzen, war er sich dessen sicher und reiste ab. Doch bereits Anfang Dezember gab es die nächsten Opfer.
Im Juni 1767 versammelte der Marquis d'Apcher schließlich einen Lägertrupp um sich. Jean Chastel, dessen Söhne beschuldigt worden waren, die Bestie gezüchtet zu haben oder anderweitig verantwortlich zu sein, erschoss sie am 19. Juni mit zwei seiner Silberkugeln.
Danach wurden keine weiteren Morde aufgezeichnet.
Insgesamt begang die Bestie über 100 Morde und riss den Opfern in über 60 Fällen davon das Herz (o.ä.) heraus.
Die Bestie wurde untersucht und in ihrem Magen fanden sich Überreste eines ihrer Opfer, wodurch die echte Bestie erkannt wurde.
Im Marin-Bericht wurde sie näher beschrieben, jedoch konnte ich nur Auszüge daraus finden, und zwar immer den selben (dank Wikipedia):
"... Es schien ein Wolf zu sein, doch ein sehr außergewöhnlicher und sehr verschieden von den anderen Wölfen dieser Gegend. Das haben uns mehr als 300 Personen, aus der Umgegend bezeugt. Einige Jäger und viele Fachleute haben ausgesagt, dass dieses Tier nur durch den Schwanz und dem Hinterteil dem Wolf ähnelt. Sein Kopf ist ungeheuerlich. […] Sein Hals ist bedeckt von einem sehr dichten Fell von einem rötlichen Grau, durchzogen von einigen schwarzen Streifen; es hat auf der Brust einen großen weißen Fleck in Form eines Herzens. Die Pfoten sind bestückt mit vier Krallen, die viel mächtiger sind als die anderer Wölfe; besonders die Vorderbeine sind sehr dick und haben die Farbe des Rehbocks, eine Farbe, die Fachleute noch nie bei einem Wolf sehen konnten. Die Maße, die wir feststellen konnten: Länge Schwanzwurzel bis zum Kopfoberteil: 99 cm, […] Schulterbreite:30 cm, Durchmesser des Schwanzes: 9,5 cm […]."
Auch andere beschrieben die Maße der Bestie, wozu ich folgende Tabelle erstellt habe:
MerkmalBestie im Gévaudan Mitteleuropäischer Wolf
Schulterhöhe 77cm ab 70cm
Länge150cm 119cm
Schulterbreite 30cm
Maulspannweite 19cm
Schwanzdurchmesser 9,5cm
Alle Angaben:
Schulterhöhe: 77cm
Länge: 150cm
Schulterbreite: 30cm (/29,7cm)
Maulspannweite: 18,9cm
Schwanzdurchmesser: 9,5cm
Nasenspitze bis Augenwinkel: 13,5cm
Augenwinkel bis Kopfspitze: 16,5cm
Kopfspitze bis Schwanzwurzel: 99cm
Horizontale Halsbreite: 23cm
Breite an der Schwanzwurzel: 23cm
Schwanzlänge 21,6cm
Ohrlänge: 12,2cm
Länge des Oberarmknochens: 22,5cm
Länge des Untererams: 21,6cm
Kieferlänge: 16,2cm
Nasenbreite: 4cm
Länge der Zunge von ihrer Wurzel: 37,9cm
Augenbreite: 3,4cm
Dicke des Kopfes: 18,9cm
Hinterbeine vom ersten zum zweiten Gelenk: 19,4cm
Vom zweiten zum dritten Gelenk: 27cm
Breite des Fußes: 12,2cm
Oberkiefer: 6 Schneidezähne, 2 Eckzähne, 6 Backenzähne
Unterkiefer: 12 Schneidezähne, 10 Backenzähne
Einige Jäger und viele Fachleute haben ausgesagt, dass dieses Tier nur durch den Schwanz und dem Hinterteil dem Wolf ähnelt. Sein Kopf ist ungeheuerlich. Sein Hals ist bedeckt von einem sehr dichten Fell von einem rötlichen Grau, durchzogen von einigen schwarzen Streifen; es hat auf der Brust einen großen weißen Fleck in Form eines Herzens. Die Pfoten sind bestückt mit vier Krallen, die viel mächtiger sind als die anderer Wölfe; besonders die Vorderbeine sind sehr dick und haben die Farbe des Rehbocks, eine Farbe, die Fachleute noch nie bei einem Wolf sehen konnten.
Als Erklärung für diese Bestie wird oft eine Kreuzung von Hund und Wolf genannt, möglicherweise auch von Menschen gezüchtet. Aber auch ausgebrochene Tiere wie Hyänen werden genannt.
Natürlich könnten es auch andere Kreuzungen oder unbekannte andere Arten sein.
Und für die Mysthiker/Fanatiker da draußen:
Im Magen der Bestie wurden zwar Überreste eines Opfers gefunden, aber es ist auch möglich, dass dieses Mädchen von einer anderen Bestie angefallen wurde. Vermutlich gibt es tatsächlich einige Opfer, die nicht von der Bestie stammen. Möglicherweise wurden die Morde genutzt, um seine eigenen zu verheimlichen. Ebenso könnte man annehmen, dass die erlegte Bestie nicht die echte war und diese noch weiterlebt. Vielleicht ist sie ganz in eurer Nähe^^


Gegen Ende des Herbstes 1573 wurden durch einen Parlamentserlaß die Bauern in der Umgegend von Dôle autorisiert, auf Werwölfe Jagd zu machen.
Einige Monate später verurteilte das Parlament von Dôle den Gilles Garnier, genannt den Eremiten von St. Bonnot zum Feuertode, weil er als Wolf mehrere Kinder getötet habe.
Die einzelnen Angaben sind:
Der Angeklagte habe bald nach dem letzten Tage des Festes des heiligen Michael unter der Gestalt eines Werwolfes, ungefähr eine Viertelstunde von der Stadt entfernt, in dem Orte Gorge, einem Weinberge zu Chastenoy gehörig, nahe bei dem Gehölze de la Serre ein kleines Mädchen von 10 oder 12 Jahren mit seinen scheinbar in Tatzen verwandelten Händen und seinen Zähnen getötet, habe sie dann bis zu dem Gehölze geschleppt, entkleidet, das Fleisch von ihren Schenkeln und Armen abgenagt und damit nicht zufrieden, auch noch seiner Frau Apollinie in seine Wohnung, die Eremitage von St. Bonnot, nahe bei Amenges etwas mitgebracht.
Er habe acht Tage nach dem Allerheiligenfeste ebenfalls als Werwolf, nahe an der Wiese de la Pouppe, auf dem Territorium von Athume und Chastenoy ein anderes Mädchen ergriffen und ihr mit seinen Zähnen und Händen fünf Wunden beigebracht, mit der Absicht, sie zu verzehren, woran er indes durch das Hinzukommen von drei Personen gehindert wurde, was er mehrmals anerkannt und eingestanden hat.
Er habe vierzehn Tage nach dem Allerheiligenfeste gleichfalls als Wolf, ungefähr eine Meile von Dôle zwischen Gredisans und Menoté ein anderes männliches Kind von ungefähr zehn Jahren erdrosselt und getötet, wie die vorigen, und von dem Fleische der Schenkel, Beine und des Bauches gegessen, nachdem er noch ein Bein vom Körper gänzlich losgetrennt hatte.
Endlich habe er am Freitag vor dem letzten Bartholomäusfest einen Knaben von 12 bis 13 Jahren unter einem großen Birnbaum nahe bei dem Gehölze des Dorfes Perrouze ergriffen, in das Gehölz geschleppt, erwürgt, um ihn ebenso, wie die andern Kinder zu verzehren, was er auch getan hätte, wenn er nicht durch das Herannahen von Menschen daran gehindert worden wäre. Aber das Kind war schon tot, und der Angeklagte erschien als Mensch und nicht mehr als Wolf, trotzdem es aber Freitag war, würde er unfehlbar von dem Fleisch gegessen haben, wenn nicht Leute gekommen wären, wie er mehrmals gestanden hat.
Wegen der freiwillig wiederholt abgelegten Geständnisse verurteilte ihn der Gerichtshof, zum Richtplatz geschleift und dort lebendig verbrannt zu werden.

Im Jahre 1598 wurde in Angers der Prozeß eines Lykanthropen verhandelt.
Man hatte in der Nähe von Caude an einem wilden abgelegenen Orte den zerfleischten Leichnam eines fünfzehnjährigen Knaben gefunden. Als man hinzukam, flüchteten zwei Wölfe, die noch von dem Körper gefressen hatten. Man verfolgte sie, kam von der Spur ab, fand aber in der Nähe einen seltsam verwilderten Knaben mit langem Haar und Bart und mit blutigen Händen, mit langen Nägeln, wie mit Krallen. Dieser Mensch hieß Roulet. Nach einigen Zeugenaussagen sollte er ebenfalls erst bei der Annäherung von Menschen von dem Leichnam geflüchtet sein. Er war blutarm und erbettelte sich mit seinem Cousin Julien und seinem Bruder Jean seinen Unterhalt in den benachbarten Ortschaften. Als die Tat geschah, war er schon acht Tage von Hause ent- fernt. Im Verhör gab er an, daß er sich auf seiner Reise mit seinen Begleitern in Wölfe umwandle, mit Hilfe einer Salbe, die er von seinen Eltern erhalten habe. Er gestand ein, daa er das Kind überfallen und zuerst durch Ersticken getötet; die beiden andern Wölfe seien seine Verwandten gewesen; er erkannte die Kleider wieder, die er an jenem Tage angehabt, den Leichnam des Kindes, gab die Stelle an, an der die Tat geschehen, erkannte den Vater des Kindes als denjenigen, der auf das Geschrei desselben zuerst zur Hilfe herbeigeeilt.
Roulet zeigte sich im Gefängnis als Idiot. Bei seiner Gefangennehmung war sein Bauch sehr gespannt, aufgetrieben und hart; im Gefängnis trank er an dem Abend einen ganzen Eimer mit Wasser aus und wollte seitdem nichts mehr zu sich nehmen. Seine Eltern waren brave Leute, und es erwies sich, daß sein Bruder und sein Cousin sich an demselben Tage nicht an demselben Orte befunden haben. Es ist wahrscheinlich, daß wirkliche Wölfe jenen Knaben zerrissen haben; hätte ihn Roulet getötet, so begreift man nicht, wie Wölfe so plötzlich auf den Leichnam hätten losstürzen können. Roulet mag sich in der Nähe befunden haben, und um seinen Hunger zu stillen, da er schon acht Tage in den Wäldern umherirrte, mag er, während man die Wölfe verfolgte, sich auf den Leichnam gestürzt haben, wobei er sich mit Blut besudelte. Der Lieutenant criminel verurteilte Roulet zum Tode. Er appellierte jedoch an das Parlament zu Paris, und dieses erkannte: es steckt mehr Tollheit in dem armen Idioten, als Bosheit und Zauberei und befahl, ihn auf zwei Jahre in ein Irrenhaus zu stecken, damit er unterrichtet und zur Erkenntnis Gottes zurückgeführt werde, die er in seiner bittern Armut außer Acht gelassen habe.

In der Nähe von Klein-Krams bei Ludwigslust gab es in früheren Zeiten ausgedehnte Waldungen, die so reich an Wild waren, daß die Herzöge oft diese Gegend aufsuchten, um große Treibjagden abzuhalten. Bei diesen Jagden ließ sich fast jedesmal ein Wolf blicken, der aber nie von den Schützen erlegt werden konnte, selbst wenn das Tier in größte Schußnähe kam. Ja, die Jäger mußten es sogar mit ansehen, daß der Wolf vor ihren Augen ein Stück Wild raubte und - was ihnen höchst merkwürdig schien - damit ins Dorf lief.
Nun geschah es einmal, daß ein Ludwigsluster Husar durch das Dorf reiste und hier zufällig das Haus eines Mannes namens Feeg betrat. Bei seinem Eintritt in das Gehöft rannte eine Schar Kinder mit heftigem Geschrei aus dem Haus und stürmte auf den Hof hinaus. Als der Husar die Kinder nach der Ursache ihres tollen Treibens fragte, erzählten sie ihm, daß außer einem kleinen Knaben von der Feegschen Familie niemand zu Hause sei, aber daß der Knabe wie gewöhnlich, wenn niemand von den Seinen anwesend sei, sich in einen Wolf verwandelt, vor dem sie fliehen müßten, weil er sie sonst beißen würde.
Bald darauf erschien auch der gefürchtete Wolf. Sogleich hatte er seine Wolfsgestalt abgelegt. Der Husar wandte sich sofort an das Kind und fragte, was es mit dem Wolfsspiel für eine Bewandtnis habe; der Knabe aber wollte nicht mit der Sprache heraus. Doch der Husar ließ nicht locker, und endlich gelang es ihm auch, den Knaben zum Reden zu bringen.
Nun erzählte der Kleine, seine Großmutter habe einen Riemen, sobald er sich diesen umschnalle, dann sei er augenblicklich ein Wolf. Der Husar verlangte nun von dem Knaben, er möge doch einmal als Werwolf erscheinen. Der Junge weigerte sich anfangs, doch endlich erklärte er sich dazu bereit, wenn der fremde Mann zuvor auf den Heuboden steige, damit er vor dem Wolf sicher sei. Der Husar stimmte zu und zog zur Vorsicht die Leiter, mittels der er auf den Heuboden gestiegen war, mit hinauf.
Kaum war das geschehen, so lief der Knabe in die Stube und kam bald darauf als junger Wolf wieder zum Vorschein, der alle, die sich auf der Diele befanden, vom Hause hinausjagte. Nachdem dann der Wolf in die Stube gelaufen und als Knabe wieder zurückgekommen war, stieg der Husar vom Heuboden herab und ließ sich von dem Jungen den zauberischen Gürtel zeigen, woran er aber nichts Besonderes entdecken konnte.
Der Husar traf bald darauf einen Förster in der Nähe von Kleinkrams, dem er sein Erlebnis im Feegschen Hause mitteilte. Der Förster, der bei den großen Treibjagden immer dabeigewesen war, dachte bei dieser Erzählung sofort an jenen unverwundbaren Wolf. Er meinte nun, den Werwolf erlegen zu können, und sprach darum bei dem nächsten Treiben zu seinen Freunden, während er eine Kugel von Silber in den Lauf seiner Flinte schob: "Heute soll mir der Werwolf nicht entgehen!" Seine Gefährten sahen ihn verwundert an. Er aber erzählte nichts weiter.
Darauf begann das Treiben, und es währte nicht lange, so zeigte sich auch wieder der Wolf. Viele von den Jägern schossen auf ihn, aber er blieb unverletzt. Endlich kam das Raubtier in die Nähe des Försters. Dieser streckte ihn mit eine Schuß zum Boden. Der Wolf stürzte getroffen, alle sahen es, trotzdem sprang er gleich wieder auf und lief mit Windeseile ins Dorf, die Jäger hinter ihm drein. Doch der Werwolf war schneller als sein Verfolger und entschwand ihnen auf dem Feegschen Hof.

Hexham ist ein Marktflecken im Tal der Tyne, 32 Kilometer von Newcastle-upon-Tyne entfernt. England scheint ein guter Boden für mystische Ereignisse zu sein. Und für Flüche des Verderbens... An einem Februar - Nachmittag des Jahres 1972 jätete der elfjährige Colin Robson das Unkraut im Garten hinter dem Haus seiner Eltern. Dabei buddelte er einen runden Stein von der Größe eines Tennisballs aus dem Erdreich, wobei sich der Junge über den merkwürdigen Vorsprung an der einen Seite seines Fundes wunderte. Als er sich später jenen Stein etwas genauer vornahm, entdeckte er daran dessen wirkliche Bedeutung. Grob gemeißelte menschliche Gesichtszüge identifizierten das Gebilde als steinernen Schädel. Bei dem zunächst so seltsam anmutenden »Vorsprung« handelte es sich lediglich um die Andeutung eines Halses. Voller Freude rief Colin daraufhin seinen jüngeren Bruder Leshe herbei und zeigte ihm, was er gefunden hatte. Zusammen suchten die beiden Buben weiter - mit Erfolg: Bald stießen sie auf einen zweiten Steinkopf. Die Schädel sahen sich keineswegs ähnlich, stellten zwei grundverschiedene Typen dar. Der erste ähnelte einem Totenkopf mit männlichen Zügen; Colin und Leshe nannten ihn »Junge«. Das Steingebilde war von grünlichgrauer Farbe und glänzte von Quarzkristallen. Beide Brüder hatten große Mühe, ihn wegzuschaffen, denn das Ding war sehr schwer, schwerer jedenfalls als Zement oder Beton. Andeutungen von Haaren waren daran ebenfalls zu erkennen, sie schienen in Streifen angeordnet von vorn nach hinten zu verlaufen. Der andere Steinkopf - die Jungen nannten ihn »Mädchen» - ähnelte eher einem Hexenwesen. Er hatte wilde Glotzaugen, und das darauf angedeutete Haar war hinten zu einer Art Knoten verschlungen. Es schien früher einmal bemalt gewesen zu sein, denn an jener Schädelstelle fanden sich Spuren von gelber oder roter Farbe. Colin und Leshe hielten ihren makabren Fund zunächst geheim. Um Einfälle nicht verlegen, nannten sie die beiden Steindarstellungen Hexham - Köpfe, nach dem kleinen Ort, wo sie lebten. Sie brachten die Schädel ins Haus und versteckten sie dort in ihrer Kammer. Sie hätten es lieber nicht tun sollen, denn damit fing das ganze Unglück an. Wie von Geisterhand gewendet, drehten sich die »Hexham-Köpfe» ohne Anlaß um, Gegenstände zerbrachen ohne erkennbaren Grund. Als eines Tages die Matratze von einer der beiden Schwestern der Jungen aus dem scheinbaren Nichts heraus mit Glassplittern übersät war, zogen die Mädchen aus dem gemeinsamen Kinderzimmer panikartig aus. An der Stelle aber, wo der steinerne Fund im Garten ausgegraben worden war, begann um das Weihnachtsfest herum eine merkwürdige Blume aufzublühen; nachts glühte dort ein unheimliches Licht.
Nun könnte man annehmen, daß alle diese Ereignisse bei den Robsons auf einem zufälligen Zusammentreffen beruhten und nicht wirklich etwas mit dem Auftauchen der Köpfe zu tun hatten. Doch handelte es sich keineswegs um zunächst vermutete Poltergeist - Phänomene, wie das bei heranwachsenden Kindern oft der Fall ist. Das bezeugte auf eindringlichste Weise eine Nachbarin der Familie. Ellen Dodd, so ihr Name, hatte nämlich ein furchtbares Erlebnis. Eines ihrer Kinder, der zehnjährige Sohn Brian, war erkrankt und hatte ängstlich nach seiner Mutter gerufen. Als sie an sein Bett trat, flüsterte der Knabe ihr zu, »etwas« habe ihn berührt. Die Mutter versuchte ihn zu beruhigen und schrieb die Behauptung ihres Jungen seinen Fieberträumen zu - aber im nächsten Augenblick wußte Mrs. Dodd, daß Brian nicht phantasiert hatte. »Denn da sah ich diese Gestalt«, erzählte die Frau von ihrer unglaublichen Begegnung. »Sie kam auf mich zu, und ich fühlte genau, wie sie mich an den Beinen vorsichtig anfaßte. Dann verließ sie auf allen Vieren das Zimmer. « Das Wesen habe »halb einem Menschen, halb einem Schaf« geähnelt, beschrieb es die entsetzte Mutter. Auch bei den Robsons blieb es nachts nicht ruhig. Die Mutter von Colin und Leshe vernahm nämlich ebenfalls ein fremdartiges Geräusch sowie Schreie, die von nebenan zu kommen schienen. Nachbarn wollten in jenen Stunden ein Wesen gesehen haben, das einem Werwolf ähnelte. Als Mrs. Dodd nach ihrem nächtlichen Zusammentreffen mit dem unbekannten Eindringling die Treppe ins Erdgeschoß hinunterging, bemerkte sie erschrocken, daß die Haustür offenstand, obwohl sie diese zuvor fest verschlossen hatte. Die Dodds zogen die Konsequenzen, berichteten den Beamten der Stadtverwaltung von den unheimlichen Vorfällen in ihrem und rund um ihr Haus und zogen in ein anderes Ortsgebiet. Auch die Robsons machten Ordnung. Als ihnen die Jungen von ihrem grausigen Fund erzählten, ließen sie die »Hexham-Köpfe« aus dem Haus entfernen und ihre Wohnstatt einer Geisteraustreibung unterziehen. Danach kehrte hier wieder Ruhe ein.
Für die seltsamen Steine fand sich trotzdem eine Abnehmerin. Dr. Anne Ross nahm die Schädelnachbildungen in ihr Heim. Als bedeutende Kennerin der keltischen Kultur hatte sie die »Hexham-Köpfe« untersucht. Das Ergebnis veröffentlichte sie in einem Kapitel ihres Buches »Folklore, Myths and Legends of Britain«, worin die Autorin zur Auffassung gelangt war, die Köpfe wären etwa 1800 Jahre alt und ursprünglich bei keltischen Kopfritualen verwendet worden. Was sie danach erlebte, hat sie niedergeschrieben, wurde zu einer beklemmenden Konfrontation mit einer fremden, furchteinflößenden Wesensart:
»Damals bezog ich es nicht auf die Köpfe. Wir ließen im Flur immer das Licht an und die Türen ein wenig offen, denn unser kleiner Sohn hat Angst im Dunkeln. Deswegen ist immer etwas Licht in unserem Zimmer. Ich wachte auf und hatte furchtbare Angst. Es überkam mich Panik, und mir war entsetzlich kalt. Um mich herum war eine grauenhafte Stimmung von eisiger Kälte. Aus irgendeinem Grund blickte ich in Richtung Tür. Dort sah ich gerade dieses Wesen weggehen. Es war etwa zwei Meter groß, leicht gebeugt und hob sich schwarz gegen die helle Tür ab. Der obere Teil ähnelte einem Wolf, der untere einem Menschen. Es war mit einem dunklen, fast schwarzen Pelz bedeckt. Ich konnte es ganz deutlich hinausgehen sehen. Irgend etwas ließ mich ihm hinterherlaufen. Normalerweise hätte ich das nie getan, aber ich hatte das Gefühl, ich müßte es tun. Ich verließ das Bett, lief hinaus und konnte hören, wie es die Treppe hinunterging. Dann verschwand es im hinteren Teil des Hauses. Als ich unten an der Treppe ankam, haue ich grauenvolle Angst.«
Das unheimliche Erlebnis blieb jedoch nicht auf Anne Ross allein beschränkt. Auch ihre halbwüchsige Tochter begegnete dem seltsamen Zwitterwesen. Sie und ihr Mann trafen das Mädchen in einem Schockzustand an, als beide einige Tage später von London nach Hause kamen. Auf ein Geräusch an der Haustür war diese von der Kleinen geöffnet worden. Im nächsten Moment glitt eine Gestalt, die einem Werwolf ähnlich sah, ins Innere des Hauses, sprang über das Treppengeländer und landete mit einem lauten Krach auf dem Fußboden. Mit schweren Tierfüßen trottete das Wesen danach in den hinteren Teil des Hauses. Auch das Mädchen hatte gleich ihrer Mutter den inneren Zwang verspürt, dem Eindringling zu folgen. Dieser war inzwischen im Musikzimmer am Ende des Flurs verschwunden. Als Mrs. Ross' Tochter dort nachschaute, war das Zwitterwesen wie vom Erdboden verschluckt. Plötzlich aber hatte das Mädchen ein schreckliches Angstgefühl befallen. Fluchtartig war sie aus dem Zimmer gelaufen. »An dem Tag, an dem die Köpfe aus dem Haus entfernt wurden, hatte jeder von uns, auch mein Mann, das Gefühl, als sei eine dunkle Wolke fortgezogen. Seitdem gab es keine Spur mehr von paranormalen Phänomenen«, schreibt Dr. Anne Ross in ihren Erinnerungen an das unfaßbare Unbekannte.
Ein paar Monate später, nachdem der unwillkommene Besucher noch diverse Mal in Erscheinung trat, wurden die Steine aus dem Haus der Ross entfernt und gingen in den Besitz von Dr. Don Robbins, ein Spezialist für anorganische Chemie, über.Er entwickelte die Theorie, dass Kristallstrukturen Informationen in Form von elektrischer Energie speichern könnten. Die Hexham-Schädel enthalten einen großen Anteil an Quarz, einer kristallinen Substanz. Ihre Fähigkeit paranormale Phänomene hervorzurufen, wurde ihnen laut Robbins an dem Ort eingeprägt, an dem man sie anfertigte.

1685 wurde Ansbach von einem Wolf heimgesucht, der aufgrund von Wildmangel Menschen anfiel und eine unbekannte Anzahl an Opfern forderte. Die Menschen vermuteten, dass es sich um den verstorbenen Bürgermeister Michael Leicht handelte, der bei seiner eigenen Beerdigung zusah und nachts in ein weißes Tuch gehüllt als Werwolf umherwandelte.
Gefasst wurde er, als er einem Huhn hinterherjagte und in eine mit Reisig bedeckte Bodenfalle fiel. Der tote Körper wurde mit Pappe, Umhang und Perücke verkleidet und an einem Galgen aufgehangen.

Bei dem Wolf von Ansbach handelte es sich um eine spezielle Werwolfsart, die bereits einem Vampir ähnelt. Es wird gesagt, dass die Menschen, die davon befallen sind, in Wolfsgestalt wiedergeboren werden bzw. deren Grab als solche verlassen.


Eigenschaften
Die bekanntesten und klassischsten Eigenschaften sind natürlich, dass sich Werwölfe in Wölfe verwandeln können, nur mit Silber effektiv zu bekämpfen sind und sich bei Vollmond verwandeln.
Die Gestalt dieser Wolfsform unterscheidet sich jedoch in vielen Punkten je nach Quelle. Mal laufen sie auf zwei, mal auf vier Beinen. Auch die geistigen Fähigkeiten oder das klare Denken darin kann nicht eindeutig festgelegt werden.
An dieser Stelle möchte ich nun auf die möglichen Hintergründe der Gestaltwandlung eingehen.
Dabei gehe ich von einer Form aus, in der sich der Werwolf sowohl zwei- als auch vierbeinig fortbewegen kann, je nachdem, ob er sich aufrichtet oder nicht, auch wenn eher eine aufgerichtete Form zu erwarten ist. Der genaue Körperbau kann sich jedoch von Art zu Art unterscheiden, denn es gibt mehr als eine Werwolfsform. Wie bereits erwähnt, entstanden die ursprünglichen Werwölfe durch einen Pakt mit einem Dämon. Auch wurden mehrere Rituale vollführt. Davon abgesehen, dass auch ein einzelner Dämon nicht immer den gleichen Pakt schließt und stets identische Fertigkeiten verleiht, kann die Werwolfsart selbstverständlich auch vom jeweiligen Dämon abhängen, wodurch auch eine Art Rangordnung möglich wäre.
Zunächst aber allgemeine Angaben.
Zu beachten ist, dass es verschiedene Zwischenstufen der Verwandlung gibt.
Diese reichen von einem leicht veränderten Wahrnemen oder Denken bis hin zu der Wolfsgestalt, in dem er nicht mehr einem Menschen gleicht. Jedoch kann man davon ausgehen, dass der normale Zustand eines Werwolfs bereits eine leichte Verwanlung ist. Die Sinne werden geschärft, insbesondere der Geruch. Auch die Kraft des Werwolfes ist erhöht.

Der Gedächtnisschwund über den Zeitraum der Verwandlung lässt auch auf eine Form von Shizophrenie schließen. Für die Verwandlung bei Vollmond gibt es allerdings keine naturwissenschaftliche Erklärung. Stattdessen eine schamanische Erklärung, auf die ich allerdings nicht allzu sehr eingehen werde, da ich Fantasy-Wesen nicht mit anderen Mythen erklären möchte.
Diese besagt, dass durch die spezielle Konstellatio von Sonne, Mond und Erde, das bedeutet, es spielen nur die Himmelskörper selbst eine Rolle, nicht etwa das Mondlicht.
Durch diese Konstellation werden die Geisteskräfte verschoben und diese ermöglichen dem Werwolf die Verwandlung.
Die Wolfsgestalt wird stets als überaus muskulös dargestellt. Die motorische Effizienz ist noch weiter gesteigert. Auch der Stoffwechsel oder Metabolismus ist beschleunigt, was zu einem gesteigerten Energiefluss führt. Das ist die Ursache für die Brutalität der Angriffe. Mehr Energie, mehr Nahrungsaufnahme. Auch erklärt es die enorme Heilfertigkeit erklärt, wenn auch nicht in vollem Ausmaße.
Hier eine Skizze einer Zwischenform, einem aufrecht laufendem Werwolf:
1. Kopfwender
2. Kopfhalter
3. Großer Brustmuskel
4. Sägemuskel
5. Äußerer schräger Bauchmuskel
6. Gerader Bauchmuskel
7. Innerer schräger Bauchmuskel
8. Adduktoren
9. Innerer Schenkelmuskel
10. Dreiköpfiger Unterschenkelstrecker
11. Vorderer Schienbeinmuskel
12. Zwillingswadenmuskel
13. Zweiköpfiger Unterschenkelbeuger u. Halbsehnenmuskel
14. Hand und Fingerstrecker
15. Hand- und Fingerbeuger
16. Bizeps
17. Trizeps
18. Nackenmuskulatur
19. Großer Gesäßmuskel
20. Latissimus
21. Deltamuskel
Tut mir leid, wenn einige Zahlen schwer zu entziffern sind. Wenn es zu problematisch ist, kann ich sie erneuern. Die Nummern 1 und 2 sind selbstverständlich für das Bewegen und Halten des Kopfes zuständig. Nummer 3 zieht den Arm zum Körper, dreht ihn nach innen und zieht ihn nach vorne. Außerdem gehört er zur Atemhilfsmuskulatur. Nummer 4 wird ebenfalls zur Atemhilfe gebraucht. Die Nummern 5-7 werden für die Bewegung benötigt. Die Adduktoren werden für die Bewegung der Beine verwendet. Ebenso Nummern 9-13. Nummer 14-17 sind für die Bewegung des Armes zuständig. Nummer 18 ist wieder für Kopfbewegungen zuständig, Nummer 19 für den aufrechten Gang. Nummer 20 ermöglicht weitere Armbewegungen, ebenso die Nummer 21.
Die Muskulatur ist der des Menschen sehr ähnlich.
Unklar ist aber, wie der Werwolf seine Leistungen erbringen kann, ohne Schäden dabei zu nehmen.
Kommt es zu der Gestaltwandlung, so wird einiges mehr transformiert als nur die äußere Gestalt. Vielmehr findet ein Umbau auf molekularer Ebene statt, dem die Muskulatur, die Sehnen und das Knochengewebe unterliegen. Durch diese molekulare Neustrukturierung erhält der Werwolforganismus die Fähigkeiten, die er in seiner Wolfsform besitzt.
Jedoch ist für diese Wandlung hoher Energieaufwand möglich, was dazu führt, dass sich die Verwandlung nicht vollkommen nach Belieben durchführen lässt. Geht man von der speziellen Konstellation bei Vollmond aus, wird ihm dadurch womöglich die Transformation vereinfacht, oft wohl auch so sehr, dass eine unfreiwillige Gestaltwandlung erfolgt.


Verweise
Bücher:
-Ritus, Sanctum von Markus Heitz, auch Blutportale und Judassohn
-Die Werwölfe von Christoph Hardebusch
Musik:
-Curse of the Werewolf und Return of the Werewolf von Timeless Miracle
-Of Wolf and Man von Metallica
-Wolf von Iced Earth
-Full Moon von Sonata Arctica

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Zuletzt von Vaan am Di 31 Aug 2010 - 21:40 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Werwölfe   Sa 14 Aug 2010 - 23:36

Das ist jetzt erstmal eine vorläufige Version, es kann noch einiges ergänzt werden.
Beispielsweise die Wolfsmaße...

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Sa 14 Aug 2010 - 23:37

Ich muss zugeben, in orange auf Schwarz sah das wirklich besser aus

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Sa 14 Aug 2010 - 23:38

ja, ich weiß

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Sa 14 Aug 2010 - 23:39

Tadaa^^

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Sa 14 Aug 2010 - 23:40

Jap. Deutlich Angseinflößender und Gruseliger Very Happy

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Sa 14 Aug 2010 - 23:41

Auch wenn der Style drumherum noch falsch ist.

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Do 19 Aug 2010 - 1:57

hm...

"homo homini lupus"

Kommentare dazu?

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Do 19 Aug 2010 - 9:51

gibts das dorf krimskrams wirklich? nich echt, oder?
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BeitragThema: Re: Werwölfe   Do 19 Aug 2010 - 12:04

Klein-Krams?
Das gibt es.
Die Berichte sind auch alle entweder belegt oder haben einen wahren Kern.

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Do 19 Aug 2010 - 14:09

lol.
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BeitragThema: Re: Werwölfe   Fr 27 Aug 2010 - 22:35

Eigentlich hat fast alles einen wahren Kern wenn sich einer nicht nur was Ausgedacht hat um Aufmerksamkeit zu bekommen.

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BeitragThema: Re: Werwölfe   Fr 27 Aug 2010 - 23:12

Wie gesat, die genannten Berichte sind alle zu hoher Wahrscheinlichkeit so passiert oder zumindest in ähnlicher Weise.

Beim Wolf-von-ansbach-Bild steht ja sogar "Waarhafftige Begebenheit" Very Happy


Aber kann mal jemand das "homo homini lupus" kommentieren? Sad

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